Zum Hauptinhalt springen

Wie im >Blog Gesundheit beschrieben, ist Outdooraktivität ein wichtiges Element der Prävention! Das Naturerlebnis ergibt erhöhte Gesundheitswirkung für Stabilisierung von Stoffwechsel, Orthopädie, Immunsystem und besonders Herz-Kreislauf. Dazu kommt die schadstofffreie, natürliche und beruhigende Umgebung mit schönen Aussichten, die für Work-Life-Balance sorgen. Ich stelle meine Erfahrung mit Topografie, GPS, Routing, Wetterkunde , Materialkunde und Eventplanung zur Verfügung für Standard- oder Wunschtouren, auch mit Zusatztraining! Wünsche bitte in die WhatsApp-Gruppen >WUNSCH oder >OUTI eingeben! Die nachfolgenden Berichte sollen Anregung sein für körperlich aktive Freizeitgestaltung in Naturparadiesen: 


Schnee und Wetter aktuell - bis Do Regen, dann Schnee, und danach frostig trocken (12.02.2025)
Weiterhin wenig Sonne. Ab Di allmählich wärmer und mehr Sonne, bis 6° und ohne Nachtfrost. In den Bergen noch genug Schnee ab 1000 m, aber mit zunehmender Sonne tagsüber zu warm, bis 8°. Dort ist LOIPI nicht mehr optimal, aber könnte noch bis Mittwoch gehen. TOURI und YETI sind ab 1000 m auch noch möglich, aber mit Lawinengefahr! Weitergehend sind die Wettermodelle stark unterschiedlich! Langfristig siehe unten bei der Klima-Prognose von 2023.

YETI und LOIPI und Touren/Alpinski gut im Tannheimer Tal (16.01.2025)
dank Neuschnee vor 5 Tagen und nun Hochdrucklage mit Dauerfrost und voller Sonne, die noch zwei Wochen anhalten dürften! Auch die tieferen Lagen bei Schattwald sind erstmals seit 2 Jahren wieder gut. Das gilt auch für andere Lagen ab 1000 m, die zufällig auch Schnee abbekommen haben, z.B. Balderschwang, In den Mittelgebirgen geht wahrscheinlich nur Finsterau und Bodenmais-Bretterschachten. Die Tieferen Lagen bleiben im Nebel. Im Vergleich mit meiner Prognose von 2024 ist die momentane Lage ungewöhnlich gut und früher als erwartet! Also sofort nutzen, denn wer weiß, was im Februar kommt, oder nicht kommt! NEU: aktuelle >Bilder

Schnee - Rückblick 2023/24 (19.12.24)
Für umweltschonenden Wintersport war es noch schlechter als 2023! In den Mittelgebirgen war fast nichts, im Hochtal Wildschönau war Mitte Januar eine Woche lang gut für YETI und LOIPI, danach immer zu warm.


Schnee - Rückblick 2022/23 und Klima - Prognose (28.12.23)

2023 war Wintersport nur in den Hochlagen der Alpen mit Liftunterstützung und Kunstschnee möglich, was für uns Naturschützer nicht akzeptabel war. Zu Neujahr waren in Steibis im Allgäu sonnige Bergtouren ohne Schnee machbar. Vom 10.02. bis 15.02. gab es allerdings Neuschnee und beste Bedingungen ab 1100 m im Tannheimer Tal (dieses, Leutasch und Balderschwang sind meine bevorzugten Reviere). Ich konnte 41,5 km LOIPI, auch über die beiden wunderschönen Seen, eine kleine Übungs-Skitour und eine YETItour machen. Letztere schon mit sulzigem Restschnee, weil es viel zu warm war. Die allerletzten 20-30 cm Schnee hatte ich dann bei einem Lawinenkurs vom 26.02. bis 04.03. in Obernberg am Brenner ab 1400 m. Obernberg ist beliebt bei Skitourengehern. Da waren 4 große YETItouren mit 2788 Höhenmetern nordseitig machbar, LOIPI nur auf Restspuren. Dann war überall mit diesem Winter Schluss. Anfang Dezember gab es dann überraschend Schnee in Roßtal für 2 Tage YETI und LOIPI zwischen Bahnhof, Aussiedlerhof und Weitersdorf. Weitere 2 Tage waren dann optimale Verhältnisse für LOIPI in Waller bei Alfeld und in der Oberpfalz auf den beiden Golfplätzen von Hilzhofen. Damit ich alle plötzlichen Schneechancen nutzen konnte, musste ich jeweils alles Andere absagen und liegen lassen! Prognose 2024: wahrscheinlich wird Wintersport durch die Klimaänderung immer so ähnlich und unkalkulierbar sein. Schnee nicht in einer ganzen Region, sondern schauerartig verteilt. In Nordbayern 1-3 Wochen ab Mitte Februar, im Fichtelgebirge und Oberpfälzer und Bayerischer Wald 1-2 Wochen mehr. In den Alpen ab Dezember in den Hochlagen tageweise, flächendeckend erst ab Februar und bis Mitte März. Ab Mitte November tageweise und örtlich begrenzte Wintereinbrüche. Bewegung im Schnee ist wichtig für die Gesundheit, deshalb verfolge ich die Chancen dafür und berichte hier und in >Aktuell.


9-EUR-Ticket: Abenteuer, Sparen, Fitness und Umwelt (07.09.22)

Für 27 EUR war ich 3 Monate unterwegs bei 19 Touren mit 205 km und 5350 Höhenmetern, auf einsamen Pfaden, an erfrischenden Seen, oft bergig, meist im Landkreis, im Nürnberger Land und im Oberpfälzer Jura, immer zwischen verschiedenen Bahnhöfen und verschiedenen Bahnlinien. Dank vieler Abwechslung war ich wenig müde und habe immer gerne noch eine Variante dazu eröffnet. So ist mein Körpergewicht nun auf Allzeittief und die Muskelmasse optimal. Die beiden Autos stehen seitdem und haben gewaltig CO2 gespart. Die Ziele im Nürnberger und Neumarkter Jura erreicht man mit ÖPNV in etwa einer Stunde, in der ganzen Metropolregion in 1 bis 2 Stunden. Die Zeit im Zug kann man nutzen für Fenstergucken oder lesen von Nachrichten und Wetterbericht oder Frühstücken. Nun hoffe ich auf eine erschwingliche Nachfolge für das Ticket. Ersatzweise muss man halt, auch mit Fahrrädern, das ganze Wochenende mit dem Tagesticket Plus für 21,50 EUR und 2 Personen nutzen. Die attraktivsten Touren stehen in der >Eventchronik


Aktivregion Gardasee Nord (24.10.2021)

Langfristig nasskaltes Wetter in ganz Nordeuropa hat mich für 7 Tage ans Nordufer des Gardasees getrieben, in die Aktivregion Riva-Torbole-Arco. Die Campingplätze liegen meist nahe am Seeufer. “Aktiv” heißt dort überwiegend Windsurfen, Mountainbiking und Klettern, aber auch Schwimmen im See, Wandern, Bergwandern, Tourradfahren und Klettersteige. Zu Fuß habe ich 27,7 km und 1728 Höhenmeter zurückgelegt, davon die Hälfte auf einfachen Klettersteigen. Mit dem Pedelec waren es 106,9 km und 1164 Höhenmeter. Die Temperaturen waren immer mindestens 5 Grad höher als in Franken und mit 19 Grad Wassertemperatur hätte ich auch im See schwimmen können. Das ist aber nur mittags ratsam, wegen dem Naturphänomen “Gardaseewind”. Der bläst immer ziemlich stark und kalt morgens vom Land zum See und abends umgekehrt und etwas wärmer, paradiesisch für Segler und Surfer! Genau mittags ist Windstille und Zeit für Sonnen und Baden, da war ich leider nie da. In Torbole hatte ich nur 100 Meter bis zur Morgengymnastik am Strand, nach Arco im Landesinneren sind es 8 km mit dem Fahrrad. Wer nicht am Strand wohnen muss ist dort besser aufgehoben und hat dann mehr Ruhe und besseren Zugang zu Wander- und Fahrradrouten und Klettersteigen. Es gibt auch ein Busnetz, allerdings mit unterschiedlichen Betreibern, und mit der Gästekarte nur im näheren Umkreis frei. Ein Nutzungsversuch schlug fehl, der Bus kam nicht, aber ein freundlicher Autofahrer nahm mich mit! Dann bin ich lieber alles mit dem Fahrrad gefahren, was leicht möglich war. Abgesehen von den Hauptrouten gibt es Radwege mit steinigen und schotterigen Stellen, deshalb sind breitere Reifen empfehlenswert, oder gleich Mountainbikes. Die lange Autofahrt von 5 bis 6 Stunden, am Sonntag, lohnt sich bei mindestens einer Woche Aufenthalt, wenn man dadurch die Bergsaison um einige Wochen verlängern kann. Die grandiose Natur mit herrlichen Aussichten motiviert zu viel Bewegung und damit hoher Gesundheitswirkung, die den Reisestress voll kompensiert. Ich habe 500 g Fettmasse und 1 cm Bauchumfang abgenommen.


Herbstwandern in den nahen fränkischen Weinbergen (10.10.2021)

Da ist es besonders sonnig, warm und aussichtsreich, und die Luft ist sauber. Momentan also die beste Region für Wandern, Nordic-Walking und Radfahren! Ich war nacheinander in Markt Einersheim mit den Weinlagen Schloßberg, Sonnenberg und Aschenberg, und danach im Iphöfer Kronsberg. Zusammen waren das 12,4 km und 310 Höhenmeter. Man könnte die Touren noch um Iphöfer Kalb und Rödelseer Schwanleite und den Schwanberg erweitern. Die Anreise über die B8 lohnt sich auf jeden Fall, es sind nur 68 km und 45 Minuten Fahrzeit am Sonntag!


Radfahren, Wandern und Klettern an der Mosel (22.09.21)

wo sie sich tief eingeschnitten eng durch das Zeller Land windet. Es ist ähnlich wie am Main, aber viel spektakulärer! Die Weinberge sind extrem steil und felsig und nah am Fluss und die Wanderwege gehen direkt an den Reben entlang und hoch auf wunderbare Aussichten. Ich war auch auf den schönen Klettersteigen Collis und Calmont, die für Schwindelfreie ohne zusätzliche Sicherungen machbar sind. In 6 Tagen war ich 44,7 km und 1785 Höhenmeter Wandern und Klettern und 150,2 km und 1299 Höhenmeter Radfahren mit dem Pedelec. Die Toureneinstiege sind von überall mit Bahn und Bus gut erreichbar, leider aber nicht gratis! Beidseits der Mosel gibt es je einen Höhenweg. Interessanter ist aber der Moselsteig, der oft die Seite wechselt, um zu den schönsten Erlebnissen zu führen. Dazu kommen viele lokale Wanderwege und Erlebnispfade, zum Beispiel in Zell der Collis-Rundweg und -Klettersteig, und in Ediger-Eller der Calmont-Höhenweg und -Klettersteig. Im Bereich zwischen Cochem und Bernkastel-Kues kann man nach ein paar Tagen etwa 20 km weiter Quartier nehmen und neue Höhepunkte finden. Ideal ist ein Wohnmobil, für das es überall reichlich Stellplätze gibt, und man braucht dann weder Bus noch Bahn.


Scheffau am Wilden Kaiser mit Hintersteiner See (08.09.21)

Die Kaiserorte mit Söll, Ellmau und Going haben gratis hervorragende Wanderbusverbindungen und umfassende Tourenvorschläge für alle Schwierigkeitsgrade und mit maximalem Erlebniswert! Bei 3 Übernachtungen war ich 24 km und 1687 Höhenmeter Bergwandern, einmal 19,6 km und 638 Höhenmeter Bergradfahren mit dem Pedelec, und Schwimmen im See mit grandiosem Bergpanorama. Der Jubiläumsweg zwischen Gruttenhütte und Gaudeamushütte bei Ellmau ist mit Stahlseilen gut gesichert für erfahrene Bergwanderer, und Anfänger können dort den Umgang mit dem Klettersteigset üben. Am Wochenende ist das Gebiet sehr überlaufen, aber dazwischen für uns Franken das naheliegendste Premium-Bergerlebnis!


Biosphärenreservat Schwäbische Alb, Albtrauf (12.08.21)

Die Schwäbische Alb ist ähnlich der Fränkischen Schweiz, aber viel spektakulärer! In den Randbereichen, Albtrauf genannt, gibt es große Höhenunterschiede und viele Schluchttäler mit allem was auch alpine Berge bieten: Bergbäche, Wasserfälle, Höhlen, Aussichten von großen Felsen und gute Luft in großen Laubwäldern, dazu bewirtschaftete Hütten und malerische Orte mit sehr guter Gastronomie. Wer mit dem Rad nicht nur in den Tälern hin- und herfahren will, muss gute Kondition oder ein Pedelec haben! Mit der APP von Bad Urach kann man sehr gut offline navigieren und man hat immer alle Beschreibungen aller Besonderheiten dabei. Auch die Nordic-Walking-Strecken, Stadtrundgänge und Loipen sind drauf! Von den 5 Premiumtouren (Grafensteige) habe ich zwei gemacht und glaube nun, dass alle 30 Wander- und 6 Rad-Routen der App besondere Reize haben! Die Anreise habe ich über Blaubeuren gemacht für eine Tour vom Blautopf, einem gewaltigen Quellteich, über den Blaufelsen und die Ruine Rusenschloß. Solche Touristische Brennpunkte, wie auch die Uracher Wasserfälle, sollte man am Wochenende meiden! In 4 Tagen war ich 22,9 km und 976 Höhenmeter Bergwandern und 52 km und 627 Höhenmeter Bergradfahren mit dem Pedelec.


Nationalpark Sächsisch-Böhmische Schweiz (08.07.21)

Der grenzüberschreitende Nationalpark (Elbsandsteingebirge) ist gut für Bergwandern, Bergradfahren, gesunden Naturgenuss, Einsamkeit oder spektakuläre und belebte Aussichten! Ein ideales Gebiet für Aktivurlaub, auch wenn dort gerade viele alte Fichtenmonokulturen vom Borkenkäfer umgelegt werden! Trotz leichtem Schwächeln nach der zweiten Corona-Impfung war ich in 11 Tagen 72,6 km und 2703 Höhenmeter Bergwandern und 244 km und 3625 Höhenmeter Radfahren mit dem Pedelec! Das ist schon ein alpines Pensum! 14 Touren habe ich mit GPS erfasst und kann nun gut Tourenvorschläge ausarbeiten, außerdem komme ich auch gerne als Guide mit, denn es gibt noch enorm viele Varianten!